Betreuungsstellen - Inlandsmaßnahmen



Sozialpädagogische Lebensgemeinschaft Vogelsang

Diese Lebensgemeinschaft bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit einer längerfristigen Unterbringung mit Berücksichti-gung der individuellen Entwicklung. Sie werden in einer stabilen Familienstruktur integriert, in der sie Normen und Werte vermittelt bekommen.

Standort

Wuppertal liegt am Rande des bergischen Landes mit guter Anbindung zum Ruhrgebiet.
Das Naherholungsgebiet „Mirker Hain“ bietet Kindern Wald, Wiesen, einen Bachlauf, Spielplätze, Fußballplatz, Trimmpfad und mehr.
Es gibt hier viel zu entdecken, alles befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Wohnort.
Eine Bushaltestelle, Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen sind gut zu erreichen.
Wuppertal bietet gute Einkaufsmöglichkeiten, In- und Outdoor Freizeitstätten, Vereine etc.
Zur großen Wohnung gehört ein schöner Garten, der ausreichend Platz zum Spielen bietet. Hier kann das Kind / der Jugendliche ein eigenes Beet anlegen.

Die Betreuer/ Lebensgemeinschaft

Die Betreuerin ist geprüfte und anerkannte Erzieherin mit über 23 Jahren Berufserfahrung, davon die letzten 10 Jahre als Gruppenleitung in einer Kindertagesstätte der Stadt Wuppertal mit 30 Std. beschäftigt. Während der beruflichen Tätigkeit nahm sie regelmäßig an Fortbildungen teil.

Der Betreuer ist gelernter Zimmerer und Industriekaufmann und ehrenamtlich als Schöffe beim Amtsgericht Wuppertal (Jugendgericht) tätig. In seiner Freizeit ist er als Übungsleiter mit Lizenz für Kinder und Jugendliche im Bereich Fußball tätig. Er steht ganztägig für die Kinder und Jugendlichen zur Verfügung, hierdurch besteht die Möglichkeit einer intensiven Betreuung.

Das Betreuerehepaar ist seit vielen Jahren verheiratet
und hat zwei eigene Kinder großgezogen.
Zur Lebensgemeinschaft gehören zwei kinderliebe Hunde. Die Kinder- und Jugendlichen können bei der Pflege der Tiere miteinbezogen werden, sodass sie hierdurch Bestärkung finden und lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Zielgruppe

Die Lebensgemeinschaft nimmt bis zu zwei Jungen mit Verhaltens- und Entwicklungsstörungen auf, die aufgrund unterschiedlicher Die Lebensgemeinschaft nimmt bis zu zwei Jungen mit Verhaltens- und Entwicklungsstörungen auf, die aufgrund unterschiedlicher Problematiken nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben können.
Möglich ist eine dauerhafte Unterbringung bis zur Erreichung der Selbständigkeit.
Ebenso kann eine Rückführung in die Herkunftsfamilie erarbeitet werden.

Ausschlußkriterien
  • Mädchen
  • Drogenabhängkeit
  • Gewaltbereitschaft
Methoden / pädagogisches Konzept

Die Lebensgemeinschaft bietet eine enge Betreuung mit klaren, familiären Strukturen. Gleichbleibende Bezugspersonen bieten dem Kind/ Jugendlichen Sicherheit, es/er kann daher schneller Vertrauen aufbauen, ihm wird somit Unterstützung beim Erlernen von Beziehungsfähigkeit geboten.
Unter Berücksichtigung des individuellen Entwicklungsstandes werden lebenspraktische Fähigkeiten, Normen und Werte ver-mittelt, das Kind/ der Jugendliche soll soziale Kompetenzen erlangen. Es werden enge Grenzen in einem für das Kind / dem Jugendlichen überschaubaren Rahmen gesetzt.
Die Eigenwahrnehmung und Selbstvertrauen werden gestärkt, Interessen und Talente entdeckt, um eine soziale Integration zu ermöglichen. In der Bewältigung von Konflikten werden Lösungsmöglichkeiten gemeinsam erarbeitet.
Das Kind / der Jugendliche soll lernen, eigenverantwortlich zu Denken und zu Handeln, um realistische Perspektiven für sich entwickeln zu können und Selbständigkeit nach den individuellen Möglichkeiten zu erlangen. Demokratische Kompetenzen werden je nach Möglichkeit gefördert, sie können bei Entscheidungen, die sie und ihr Umfeld betreffen mitreden, mitgestalten und mitbestimmen.
Konstruktive Kritik wird vom Träger ernst genommen und hinterfragt.
Die Lebensgemeinschaft wird von einem BA Sozialpädagogen/Sozialarbeiter fachlich eng begleitet, erhält Supervision und kollegiale Fallbegleitung.

Partizipation

Die Kinder und Jugendlichen können jederzeit ihre Wünsche anbringen, z.B. was die Freizeitgestaltung betrifft, oder auch Kritik äußern. Die Pädagogen fragen die Kinder und Jugendlichen regelmäßig nach ihren Wünschen und nehmen diese auch ernst und setzen sie, wenn möglich, um. Freizeitaktivitäten werden mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam geplant.
Vor den Hilfeplangesprächen wird ein Entwicklungsbericht erstellt, wo je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder und Jugendlichen, ebenfalls die Möglichkeit besteht, sich einzubringen und Wünsche zu formulieren. Diese werden dann im HPG gemeinsam mit dem Jugendamt besprochen.

Beschwerdemanagement

Der Koordinator der Betreuungsstelle bietet durch die regelmäßigen Hausbesuche ein Vertrauensverhältnis für die Kinder- und Jugendlichen als unabhängiger Ansprechpartner außerhalb der pädagogischen Lebensgemeinschaft. Die Jugendlichen können sich im Einzelgespräch an ihn wenden und Wünsche sowie Befindlichkeiten vortragen. Wenn erforderlich, führt der Koordinator vermittelnde Gespräche zwischen den Kindern und Jugendlichen und den Pädagogen.